
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Abend#:~:text=Der%20Heilige%20Abend%20am%2024,der%20ganze%20Vortag%20so%20bezeichnet.
Der Legende nach brachte Maria ihren Sohn Jesus von Nazareth in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember auf die Welt, und zwar im Jahre Null (0).

Der 1. Weihnachtstag feiert die Geburt Jesu, wie sie im Evangelium beschrieben wird. Die erste Erwähnung als kirchlicher Feiertag datiert auf das Jahr 336. Augenfällig ist dabei die Nähe zum römischen Fest des Sonnengottes Sol Invictus, das ebenfalls am 25.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stefanitag
Der Weihnachtsfestkreis
Stefanitag
Als Stefanitag wird in katholischen deutschsprachigen Gegenden der 26. Dezember bezeichnet, der zweite Weihnachtstag.

Jonas Pregartner
Vor allem in Österreich, aber auch in einigen Gegenden Bayerns, hat der Stefanitag eine lange Tradition und wird bis heute mit viel Brauchtum begangen. Quellen belegen die Ursprünge dieses Festes bereits für das 5. Jahrhundert. Es erinnert an den heiligen Stephanus, dessen Namenstag am 26. Dezember gefeiert wird und der als einer der ersten Märtyrer in der Geschichte des Christentums gilt.
Hintergrund
Als in der Urgemeinde in Jerusalem immer mehr Arme, insbesondere Witwen und Waisen, zu betreuen waren und es dabei zu Streitigkeiten zwischen den Judenchristen aramäischer und griechischer Sprache kam, befürchteten die Apostel, dass sie deshalb ihre Aufgaben in Lehre und Predigt vernachlässigen müssten. Die versammelte Gemeinde wählte darum sieben Diakone, Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit, die sich insbesondere der Aufgabe der „Caritas“ (Dienst am Nächsten) widmen sollten. Einer dieser sieben Diakone war Stephanus. Er wirkte in Jerusalem als Armenpfleger und Prediger.
In Österreich ist der Stefanitag ein gesetzlicher Feiertag. Hier genießt der heilige Stephanus einen hohen Stellenwert, wie auch der Stephansdom in Wien belegt. Durch eine seiner Predigten geriet Stephanus mit den hellenistischen Juden in Jerusalem in Konflikt. Sie brachten ihn unter dem Vorwurf der Reden wider die heiligen Stätten und das Gesetz mit falschen Zeugen vor den Hohen Rat. Dort hielt er eine flammende Verteidigungsrede, in der er verkündete, Jesus werde „zur Rechten Gottes“ stehen. Daraufhin wurde er von der aufgebrachten Menge als „Gotteslästerer“ gesteinigt. Diese Steinigung machte ihn zum ersten Märtyrer des Christentums und war der Auftakt zu einer großen Christenverfolgung.
Bräuche
Stephanus gilt als Schutzheiliger der Fasbinder, Kutscher, Maurer, Steinhauer, Pferdeknechte, Weber, Schneider und Zimmerleute. Ein am Stefanitag weit verbreiteter Brauch ist der sogenannte Stefaniritt mit anschließender Pferdesegnung. Dabei werden die Pferde der Gemeinde feierlich durch das Dorf geführt und von einem Pfarrer gesegnet. Für Tiere und Reiter werden Schutz und Gesundheit vom heiligen Stephanus erbeten. Der Stefaniritt geht auf keltische Wurzeln zurück.
Quellen: Feiertage Österreich, Ökumenisches Heiligenlexikon, Wikipedia
https://youtube.com/watch?v=i4UGhVe43LA&si=6nY40-b6BgyL3G2P
