1. Felsenstadt Petra in Jordanien
Eine einzigartige Ansammlung von in den Fels geschlagenen Gebäuden – wie eine andere faszinierende Welt. Heute können Reisende während ihres Jordanien Urlaubes zu Fuß durch das ausgetrocknete Flussbett bis zu den unterschiedlichen Bauwerken wandern und die einzigartige Felsenarchitektur genießen. Vielleicht haben einige von euch den Eingang des Gebäudes auch aus den Indiana Jones Filmen erkannt, hier könnt ihr also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Drehort und Weltwunder zugleich besichtigen


2. Chinesische Mauer
Imposant und beeindruckend schlängelt sich das größte Bauwerk der Welt auf einer Länge von über 21.000 km durch China. Diente die riesige Mauer früher noch als Schutz gegen Feinde, ist sie heute als beliebter Sightseeing-Spot ein Ort, an dem Menschen aus aller Welt aufeinander treffen: Die Chinesische Mauer ist heute eines der meistbesuchten Bauwerke der Welt – und ihr könnt sie besuchen

Die Chinesische Mauer gilt als größtes von Menschenhand geschaffene Bauwerk.
©axz66/iStock

3. Taj Mahal: Das Mausoleum von Agra, Indien
Der Taj Mahal erhebt sich in der nordindischen Stadt Agra als eines der bekanntesten Symbole der Liebe. Mogulherrscher Shah Jahan ließ das mit weißem Marmor verkleidete Mausoleum im 17. Jahrhundert für seine früh verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichten.
Die harmonische Architektur mit Kuppel, Minaretten und kunstvollen Inschriften beeindruckt Millionen Besucher:innen jedes Jahr. Seit 1983 gehört der Taj Mahal zum UNESCO-Weltkulturerbe – und ist das meistbesuchte Wahrzeichen Indiens.
Nice to know: Alle Routen des Luxuszuges Maharaja Express führen zu einem Stopp am Taj Mahal.
Der Prachtbau Taj Mahal ist ein beeindruckender Liebesbeweis, der Besucher:innen aus aller Welt anzieht.
©Himanshu Pandey/iStock

4. Machu Picchu:
Inkastadt in den Anden, Peru
Hoch über dem Urubamba-Tal, auf 2.430 Metern Höhe, thront die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu. Sie wurde im 15. Jahrhundert unter dem Herrscher Pachacútec errichtet. Riesige Steinblöcke fügen sich zu astronomisch ausgerichteten Tempeln, Terrassen und Wohnanlagen – bis heute ist unklar, welchem genauen Zweck die Stadt diente.
Doch der Massentourismus bedroht das Weltwunder: Die UNESCO drängt auf strengere Besucherlimits, nachdem zu viele neue Infrastrukturen wie Seilbahnen und Aufzüge Erdrutsche ausgelöst hatten.
Nice to know: Neben Machu Picchu erwarten Reisende in Peru weitere Highlights wie Lima, den Titicacasee oder die geheimnisvollen Nazca-Linien.
Die faszinierende Ruinenstätte Machu Picchu ist ein Besuchermagnet inmitten der peruanischen Anden.
©fbxx/iStock


5. Kolosseum:
Römisches Amphitheater in Italien
Das Kolosseum in Rom ist das einzige Weltwunder der Neuzeit in Europa – und das größte Amphitheater der Antike. Zwischen 72 und 80 n. Chr. erbaut, bot es Platz für rund 50.000 Zuschauer:innen. Hier fanden Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und sogar nachgestellte Seeschlachten statt.
Heute können Besucher:innen die Arena, die Katakomben und Teile der einst überdachten Zuschauerränge besichtigen.



6. Chichén Itzá:
Maya Metropole in Mexiko
Im Herzen der Halbinsel Yucatán liegt Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Städte der Mayazivilisation. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert war sie ein religiöses, politisches und wirtschaftliches Zentrum. Besonders berühmt ist die Pyramide des Kukulkán, die zur Tagundnachtgleiche ein spektakuläres Schattenspiel zeigt.
Weitere Highlights sind die Sternwarte „El Caracol“ und der große Ballspielplatz, der zu den größten seiner Art in Mesoamerika gehört.
Nice to know: Die Pyramide ist dem Gott Kukulkán geweiht, dem Symbol für Auferstehung und Reinkarnation und eine der sehenswerten Pyramiden in Mexiko.
Die Tempelpyramide Kukulkán in Chichén Itzá ist ein beeindruckendes Zeugnis der Maya-Kultur.
©Marco Bottigelli/Getty Images

Unglaubliche Phänomene, die Chichén Itzá berühmt machten
Ganz besonders erstaunlich an Chichén Itzá ist das sogenannte Schauspiel der gefiederten Schlange. Zweimal im Jahr, bei der Tag-und-Nacht-Gleiche, dem Zeitpunkt wenn Tag und Nacht gleich lang sind, ereignet sich an der großen Pyramide ein ganz besonderes Ereignis, welches den astronomischen Beginn von Frühling (20./21. März) und Herbst (22./23. September) einläutet. Eine Seite der Pyramide versinkt dann während des Sonnenuntergangs fast ganz im Schatten, nur noch die Treppe wird angestrahlt. Die gestuften und leicht abgeschrägten Kanten der Pyramide projizieren dann die Schatten für kurze Zeit auf das Gemäuer, bis hinab zum Boden wo sich zwei Skulpturen in Form eines Schlangekopfes befinden.
Waren die Maya im Stande astronomische Gegebenheiten genau zu berechnen?
Der Schatten schlängelt sich genau so die Pyramidenwand hinunter, dass es aussieht, als würde sich eine Schlange die Pyramide hinabwinden. Bis heute ist man nicht sicher, ob dieser Effekt von den Maya geplant war und ob sie tatsächlich im Stande waren, die astronomischen Gegebenheiten genau zu berechnen und die Pyramiden nach exakten Plänen zu bauen. Allerdings befinden sich die steinernen Schlangenköpfe nur am Ende der nördlichen Treppe, nirgendwo sonst – ein Indiz für die bewusste Vorgehensweise und Intelligenz der Maya. Ich finde diesen Gedanken einfach faszinierend


7. Cristo Redentor:
Christusstatue in Rio de Janeiro, Brasilien
Über den Dächern von Rio de Janeiro, auf dem Corcovado-Berg, breitet Cristo Redentor – auf Deutsch Christus, der Erlöser – seine Arme aus. Die 30 Meter hohe Statue mit einer Spannweite von 28 Metern wiegt über 1.100 Tonnen und wurde 1931 nach den Entwürfen von Heitor Silva Costa vollendet.
2016 erhielt sie den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Mit einer Zahnradbahn, offiziellen Vans oder über einen Wanderweg gelangen Besucher:innen zum Sockel, von wo aus sich ein unvergleichlicher Blick über Rio eröffnet.
Nice to know: Im Inneren der Statue führen Inspektionsgänge bis in den Kopf und die Hände – allerdings bleiben sie der Öffentlichkeit verschlossen.


