Chronologie der Erdgeschichte – Wikipedia
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S I L U R
Vor dem Devon (vor ca. 419 bis 359 Mio. Jahren) herrschte das
Silur (vor ca. 443 bis 419 Mio. Jahren). Das Silur war eine Periode des Erdaltertums (Paläozoikum), die auf das Ordovizium folgte. Es war geprägt von der Erholung des Lebens nach einem Massenaussterben, dem ersten Auftreten von Kieferfischen und dem Beginn der Landbesiedlung durch Pflanzen und Wirbellose.
Hier sind die wichtigsten Details zum Silur:
- Zeitraum: Dauerte etwa 24 Millionen Jahre, von ca. 443,4 bis 419,2 Millionen Jahre vor heute.
- Geologie: Die Kaledonische Orogenese führte zur Bildung großer Gebirge.
- Klima & Leben: Das Klima war warm, und der Meeresspiegel hoch. Es war eine wichtige Zeit für die Entwicklung der Meeresfauna, insbesondere Graptolithen, Korallen und Nautiloideen.
- Landgang: Während im Ordovizium das Leben hauptsächlich im Wasser stattfand, begann im Silur die Besiedlung des Landes durch erste Pflanzen und Wirbellose.
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D E V O N 🐳 🐟 🦎🪱
Vor dem Karbon (welches vor ca. 359 Mio. Jahren begann) war das Zeitalter des Devon. Es dauerte von vor etwa 419 bis 359 Millionen Jahren und wird oft als „Zeitalter der Fische“ bezeichnet, da sich in dieser Zeit Fische stark entwickelten und erste Wirbeltiere das Land eroberten. Es folgte auf das Silur und ging dem Karbon direkt voraus.
- Entwicklungen im Devon: Entwicklung der ersten Wälder, erste Amphibien und die Ausbreitung von Pflanzen an Land.
- Klima: Generell warm und maritim, mit der Entstehung von Riffen.
- Geologie: Bildung des Großkontinents Laurussia.
- Ende: Das Devon endete mit einem signifikanten Massenaussterben (Hangenberg-Ereignis), das den Übergang zum Karbon markiert.
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K A R B O N
Vor dem Perm (ca. 299–252 Mio. Jahre vor heute) herrschte das
Karbon (ca. 359–299 Mio. Jahre vor heute), eine Zeit intensiver Kohlebildung und üppiger Wälder. Das Karbon war durch riesige Farnwälder, den ersten Reptilien und der Entstehung des Superkontinents Pangäa geprägt. Es war Teil des Erdaltertums (Paläozoikum).
- Geologischer Kontext: Das Karbo folgte auf das Devon und war die vorletzte Periode des Paläozoikums, bevor das Perm begann.
- Klima und Vegetation: Das Karbonklima war oft feucht und warm, was zu ausgedehnten Sümpfen und der Bildung der heute abgebauten Steinkohleflöze führte.
- Entwicklungen: In dieser Zeit breiteten sich Lurche (Amphibien) aus, und die ersten Reptilien entwickelten sich, was den Übergang zu einer unabhängigeren Lebensweise vom Wasser an Land markierte.
Zusammenfassend war das Karbon die direkte Vorläuferperiode des Perms im Erdaltertum.
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P E R M
Das Zeitalter unmittelbar vor der Trias (die vor ca. 251–201 Mio. Jahren stattfand) war das Perm. Es begann vor etwa 299 Millionen Jahren und endete mit einem großen Massenaussterben vor 251,9 Millionen Jahren. Das Perm ist die letzte Periode des Erdaltertums (Paläozoikum), während die Trias die erste des Erdmittelalters (Mesozoikum) ist.
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Das Zeitalter der Dinosaurier, das Mesozoikum (Erdmittelalter), umfasst die drei Perioden Trias, Jura und Kreide, die von vor ca. 252 bis 66 Millionen Jahren andauerten. Diese Ära begann nach einem Massenaussterben, erlebte die Dominanz riesiger Saurier im Jura und endete mit dem Kreide-Paläogen-Massenaussterben.
Hier sind die drei Perioden im Detail:
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Trias (ca. 251–201 Mio. Jahre): Die erste Periode, gekennzeichnet durch das heiße, trockene Klima auf dem Superkontinent Pangäa. Die ersten Dinosaurier entwickelten sich, blieben aber anfangs klein, wie beispielsweise der Coelophysis oder Plateosaurus.
Jura (ca. 201–145 Mio. Jahre): Die Zeit der riesigen Dinosaurier und die Blütezeit der Giganten. Aufgrund feuchterer Bedingungen und des Auseinanderbrechens von Pangäa entwickelten sich viele Arten, darunter der Brachiosaurus und Diplodocus.
Kreide (ca. 145–66 Mio. Jahre):
Die letzte Periode, in der die Dinosaurier ihre höchste Artenvielfalt erreichten, bevor sie ausstarben. Typische Vertreter waren der Tyrannosaurus rex oder Triceratops. Am Ende dieser Epoche führte ein Asteroideneinschlag zum Aussterben.
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K Ä N O Z O I K U M
Nach der Kreidezeit, die vor etwa 66 Millionen Jahren endete, begann das Känozoikum (Erdneuzeit).
Die erste geologische Periode des Känozoikums ist das Paläogen (oft früher als Teil des Tertiärs bezeichnet).
Hier sind die wichtigsten Fakten zu dieser Zeit nach der Kreide:
- Massenaussterben: Nach dem Einschlag eines Asteroiden am Ende der Kreidezeit (K-Pg-Grenze) starben die nicht-avischen Dinosaurier sowie viele andere Tier- und Pflanzenarten aus.
- Beginn der Säugetiere: Die Säugetiere, die zuvor im Schatten der Dinosaurier lebten, begannen sich rasant zu entwickeln und verbreiten.
- Neue Flora: Blütenpflanzen und moderne Laubbäume wurden dominant.
- Klima: Das Klima war zu Beginn des Paläogens (Paläozän) zunächst warm, veränderte sich jedoch im Laufe der Zeit.
Das Känozoikum wird in die Perioden
Paläogen (vor 66–23 Mio. Jahren) und
Neogen (vor 23–2,6 Mio. Jahren) unterteilt, gefolgt vom
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Quartär (vor 2,6 Mio. Jahren bis heute).
