unewartete Entdeckungen

fand 2 HÜHNER  in einem WALD

  waren  aber  schon  länger  KALT ☠

wurden  die  2  im  megaSCHNEE eingefroren
oder 🤭 sind das gar  k e i n e  Haushühner  ?



 

SCHNEEBRUCH \ MARKIERUNG   BAUMLÖCHER \ Grenzsteine

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   ?  der  versetzte  GRENZSTEIN 😡





SAGEN.at – DIE GRENZSTEINSETZER

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      DIE   RAINMANDERLN

Die Rainmanderln sind die büßenden feurigen Seelen der Rainschinder, der Grenzverrücker, die nicht zur Ruhe kommen können, weil sie zu Lebzeiten beim Ackern vom Felde des Nachbars hin und wieder eine Furche weggepflügt und selbst Grenzsteine versetzt haben. Man sieht sie nachts auf Feldern und Wegen als Feuermassen oder Feuerfunken meist an jenen Orten herumhüpfen, wo sie im Leben den Nachbar mit dem Furchendiebstahl betrogen haben.

Ein Bauer ging einmal nachts in sein Heidedorf zurück und begegnete einem nach Erlösung schmachtenden feurigen Mann, der an einem Grenzstein, den er bei Lebzeiten zum Nachteile seines Anrainers um einige Furchen versetzt hatte, herumrüttelte und dabei jammerte: „Wo soll ich ihn hinsetzen ?“ – „Dort, woher du ihn geholt hast,“ antwortete der Bauer. Damit war die Seele des Grenzverrückers erlöst, denn der Geist konnte nun im Auftrage eines Lebenden den Grenzstein wieder an seine ursprüngliche Stelle versetzen.

Bei Rechnitz sah man beim Armenseelenläuten auf den Wiesen öfters feurige Männer tanzen, wahrscheinlich aus Freude über eine erhoffte baldige Erlösung. Stießen sie zusammen, so sprühten aus ihren feurigen Körpern Funken. In dieser Gegend soll man die Feuermänner sogar vom Kirchturm aus beobachtet haben.


Quelle: Sagen aus dem Burgenland, Herausgegeben von Anton Mailly, Adolf Pfarr und Ernst Löger, Wien und Leipzig 1931, Nr. 13, Seite 29


Sagen über versetzte Grenzsteine

handeln oft von Grenzfrevlern, die nach dem Tod keine Ruhe finden und als feurige Geister („Rainmanderln“, „Feuermänner“) dazu verdammt sind, den Stein wieder an seinen rechtmäßigen Platz zu rücken. Der Frevel, meist aus Gier begangen, wird im Volksglaube schwer bestraft, bis ein Lebender den Stein korrigiert. 

Rainmanderln/Feuermänner: Grenzsteine verschiebende Bauern irren nachts als feurige Geister umher, oft mit dem Stein im Rücken oder jammernd „Wo soll ich ihn hinsetzen?“.Erlösung: Die Geister finden erst Ruhe, wenn ein Lebender den Grenzstein an die ursprüngliche Position zurücklegt.Strafe: Neben der Verdammnis als Geist müssen Grenzfrevler laut Sagen oft so viel Erde tragen, wie sie gestohlen haben, oder sie erstarren zur Strafe zu Stein (z.B. das Steinerne Weibl).Biblischer Bezug: Das Versetzen von Grenzsteinen gilt als Fluchwürdig (5. Mose 27,17).Rechtlicher Hintergrund: Das Versetzen von Grenzzeichen ist in Deutschland (§ 274 StGB) und Österreich (§ 230 StGB) strafbar und kann mit hohen Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden. 

Diese Sagen dienten früher dazu, die Unverletzlichkeit des Eigentums zu sichern, da Grenzsteine oft die einzige Markierung darstellten.

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Veröffentlicht von RAYMONDi VAN RIDDER

AUTOR - FOTOGRAF - DESIGNER - ILLUSTRATOR 🇦🇹

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