Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Wer kennt sie nicht, diese geflügelten Himmelsfiguren, denen ungeahnte Energien und Kräfte nachgesagt werden. Engel kennt man nicht nur bei Christen, Juden und Muslimen. Schon vor tausenden von Jahren glaubten Menschen an überirdische Wesen, die ihre Geschicke leiteten – ob im Guten oder im Bösen. Diese konnten ihnen in der Natur erscheinen oder auch im Traum. In der antiken Welt wurden die bösen Geister als Dämonen bezeichnet. Die Guten waren meist Götterboten. Das Wort “Engel” ist ein Lehnwort für das lateinische “angelus” und bedeutet ‘Bote Gottes’. Doch was bedeuten Engel noch? Welche Arten Engel gibt es? Und warum sind sie an Weihnachten so wichtig? Engel: Symbolfiguren und Himmelsboten, nicht nur zu Weihnachten!
Engel: Was bedeuten sie?
Liest man im Alten Testament so kann man unterschiedliche Aufgaben und Erscheinungsweisen von Engeln finden. Zusätzlich dazu gehört auch die Vorstellung eines himmlischen Hofstaats. Denn Gott wird als himmlischer Herrscher umgeben von übernatürlichen, gottähnlichen Wesen, die Diener, Heilige oder auch Gottessöhne genannt werden. Das entspricht auch voll und ganz der alttestamentarischen gesellschaftlichen Ordnung. Denn Engel sind hier als Boten Gottes zu sehen, die seine Weisungen an die Menschen weitergeben. Sie belohnen für gut Taten und bestrafen die schlechten. Engel sind von Gott erschaffene Wesen, die nicht an der Erschaffung der Welt beteiligt waren. Sie sind körperlos, meist auch geschlechtslos und bewegen sich mittels Flügeln zwischen Himmel und Erde. Auf diese Weise können sie beispielsweise auch helfend eingreifen und Menschen beschützen.
Der Glaube an Engel verkörpert nichts anderes als das Vertrauen, dass Gottes Liebe und Fürsorge bei uns Menschen ankommen. Engel als Boten Gottes vermitteln uns ein Gespür für das Unsichtbare und Spirituelle in unserem Leben.
Engel: Welche Arten gibt es?
In der Bibel werden nur drei Engel namentlich genannt: Michael, Gabriel und Rafael. Dabei handelt es sich um Erzengel, die ganz bestimmte Funktionen haben. Michael war es beispielsweise, der Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben hat. Er wird meist mit einem flammenden Schwert dargestellt oder als Ritter, der mit dem Drachen kämpft. Gabriel verkündete Maria die Empfängnis Jesu. Er wird oft mit einer Lilie gezeigt, die für Jungfräulichkeit steht und auf Marias Empfängnis hinweist. Rafael hilft im Alten Testament dem erblindeten frommen Israeliten Tobit. Er trägt oft ein Pilgergewand. Der Gedenktag für alle drei Erzengel ist der 29. September.
Neben den drei Erzengeln gibt es noch Cherubim und Serafim, die den Himmelsthron sowie den Garten Eden bewachen. Es gibt Unheil bringende Engel, Gerichtsengel und Schutzengel. Insbesondere der Glaube an letztere gibt den Menschen seit jeher Trost und Vertrauen. Es gibt sie selbst im Buddhismus und sie werden seit Jahrhunderten in Kunst und Kultur dargestellt.
Ein Engel verkündete an Weihnachten Christi Geburt. Die himmlische Lichtgestalt wird als unschuldig kindliches Wesen mit Flügeln beschrieben. Optisch erscheinen Weihnachtsengel in Gestalt von „Putten“, charakterlich als großzügig, liebevoll und vertrauenswürdig. Goldene Flügel, goldgelocktes Haar und meist ein weißes, mit Goldfäden verziertes Engelsgewand verstärken die unschuldige Symbolik. Seit jeher sind Putten und Engel die Verkünder der frohen Weihnachtsbotschaft und Tröster in einer dunklen Welt. Sie gehören zur Adventszeit wie Kerzen, Lichter und die weihnachtliche Krippe. Eine häufige Darstellung sind auch musizierende Weihnachtsengel mit Harfe, Flöte, Geige oder Gesangbuch.
eigenes Original-FOTO von WOLKE =wie 👼
Fazit: Engel gibt es überall. Wenn man an sie glaubt, bereichern sie unser Leben. Sie beschützen, trösten und geben Vertrauen ins Leben. Ihre Symbolkraft strahlt über Geschichte und Religionen hinweg. Sie sind Himmelsboten und Diener Gottes. Ihre Abbilder werden seit Jahrhunderten in Kunst und Kultur gezeigt. Sie schmücken unsere Häuser und geben uns Sicherheit. Auch wer nicht an sie glaubt, wird tagtäglich mit ihnen konfrontiert. Und mal ehrlich: Was wäre die Welt und speziell Weihnachten ohne Engel?
ÖSTERREICH. Dass sich der Mond vor andere Planeten schiebt, ist an sich keine Seltenheit – am Montag verdeckte er etwa den Uranus. Am Donnerstag um kurz nach 5:00 Uhr kommt es allerdings zu einer besonderen Abdeckung durch den Mond. Ziemlich genau zu diesem Zeitpunkt ist nämlich Vollmond und der schiebt sich vor den Mars. Die beiden Himmelskörper stehen momentan sehr hoch am Himmel, was eine gute Sichtbarkeit ohne Hindernisse am Horizont ermöglicht. Hinzu kommt, dass sich der Mars – wie auch der Mond – in Opposition zur Sonne befindet – d. h., er steht der Erde am nächstmöglichen und erreicht damit auch seine größte von der Erde aus gesehene Helligkeit. Anders ausgedrückt: Donnerstagfrüh wird sich das hellste Objekt am Nachthimmel, der Vollmond, direkt vor das zweithellste Objekt, den Mars, schieben.
Simulation, die zeigt wie der Mars hinter dem Mod verschwinden wird (links oben). Simulation, die zeigt wie der Mars hinter dem Mod verschwinden wird (links oben).Foto: Alexander Pikhard, erstellt mit Lunar Occultation Workbench 4.1hochgeladen von Dominique Rohr Wann der Mars verschwindet bzw. wieder auftaucht Der Mars erscheint übrigens als strahlend-roter Stern am Nachthimmel. In den frühen Morgenstunden verschwindet der Planet dann allmählich über Österreich – in Wien etwa um 05:06:38, in Klagenfurt erst um 05:08:46 –, ein äußerst seltenes Naturschauspiel, das bei klarem Wetter mit freiem Auge erkennbar sein wird.
Wann der Mars hinter dem Mond verschwindet:
Wien: 05:06:38 St. Pölten: 05:06:41 Linz: 05:06:37 Eisenstadt: 05:07:04 Salzburg: 05:07:17 Bregenz: 05:07:45 Innsbruck: 05:08:03 Graz: 05:08:07 Klagenfurt: 05:08:46 Wann der Mars wieder auftaucht:
Wien: 06:00:31 St. Pölten: 06:00:47 Eisenstadt: 06:00:53 Linz: 06:01:07 Salzburg: 06:02:06 Graz: 06:02:11 Klagenfurt: 06:03:02 Innsbruck: 06:03:10 Bregenz: 06:03:15 (Quelle: Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie)
Sichtbarkeit der Okkultation am 8. Dezember. Sichtbarkeit der Okkultation am 8. Dezember.Foto: Alexander Pikhard, erstellt mit Occult 4.0.9.18
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