In ihr wird sehr ausführlich die Vorgeschichte Jesu erzählt: So werden Joachim und Anna als Eltern Mariens eingeführt, deren Ehe zunächst kinderlos war. Nachdem Anna aber Gott um Gnade angefleht und ihm versprochen hatte, ihm ihr Kind zu weihen, erschien ihr und ihrem Mann ein Engel, der ihr die Schwangerschaft ankündigte. Neun Monate später gebar Anna eine Tochter, der sie den Namen Maria gab und die sie im Alter von drei Jahren in den Tempel brachte.
B L A U / W E I S S / S C H W A R ZG R Ü N G R Ü NO R A N G E …..G R A UG E L B ….G E L B …..G E L B / weiss / blauGRÜN + GELB / WEISS+SCHWARZ / ROT+WEISS / BLAU+WEISS+SCHWARZ
sind Zweige von Obstbäumen (oft Kirsche), die am Barbaratag (4. Dezember) geschnitten werden, um pünktlich zu Weihnachten in der Wohnung zu blühen und Glück zu bringen. Dieser Brauch symbolisiert das Leben, das auch in dunklen Zeiten erblühen kann, und gilt als Orakel für Liebe und eine gute Ernte. Sie brauchen eine Kälteperiode (Frost) und müssen dann in lauwarmes Wasser gestellt werden, damit die Knospen aufgehen; am besten eignen sich Zweige mit dicken Blütenknospen.
Brauchtum und Bedeutung
Ursprung: Der Brauch geht auf die Legende der Heiligen Barbara zurück, deren Gefängniszweig der Überlieferung nach an ihrem Todestag aufblühte.Glücksbringer: Das Blühen zu Weihnachten verheißt Glück für das neue Jahr, wobei das Aufblühen eines bestimmten Zweiges (z. B. mit Zettelchen) den zukünftigen Partner symbolisieren kann.
Schnitt: Am 4. Dezember schräg mit einer scharfen Schere abschneiden.Kälte: Zweige für ein bis zwei Wochen in den Kühlschrank legen oder draußen im Frost lassen, um die Winterruhe zu brechen.Wasser: Zuerst in lauwarmes Wasser stellen, dann in normale Zimmertemperatur bringen (nicht direkt über die Heizung).Pflege: Wasser regelmäßig wechseln, Zweige ab und zu mit Wasser besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, damit die Knospen nicht vertrocknen.
Der Barbaratag ist am 4. Dezember und wird traditionell mit dem Brauch des Barbarazweige-Schneidens gefeiert. Dieser Tag ist auch das Fest der heiligen Barbara, die als Schutzpatronin der Bergleute gilt. Bergleute feiern diesen Tag mit einer Andacht, um Schutz für die Arbeit zu erbitten, während der Brauch der Zweige Glück verheißen soll.
Hauptpunkte des Barbaratags
Datum: Der Gedenktag der heiligen Barbara ist der 4. Dezember.
Am 4. Dezember werden Zweige von Obstbäumen wie Kirschbäumen geschnitten und in Wasser gestellt.
Wenn die Zweige bis Weihnachten blühen, soll das Glück für das kommende Jahr verheißen.
Um das Aufblühen zu beschleunigen, werden die Zweige manchmal zunächst in den Gefrierschrank gelegt, bevor sie in warmes Wasser gestellt werden.
Heilige Barbara und Bergbau:
Barbara von Nikomedien gilt als Schutzpatronin der Bergleute.
Bergleute feiern diesen Tag mit Andachten und Gesängen, um für ein sicheres Arbeitsjahr zu danken und Schutz zu erbitten.
Der Brauch wird bis heute in Bergbau-Vereinen aufrechterhalten.
Weitere Bräuche:
Manche Regionen praktizieren das „Bärbelspringen“ oder „Bärbeltreiben“, bei dem sich Frauen verkleiden und durch die Straßen ziehen.
Es ist auch der Tag, an dem dem Barbarakraut, auch Winterkresse genannt, eine blutreinigende Wirkung zugeschrieben wird.
Patronate: Neben den Bergleuten gilt die heilige Barbara auch als Schutzpatronin für diejenigen, die von Blitz und Feuer bedroht sind, so z. B. Artilleristen, Goldschmiede und Waffenbauer.
Die Geschichte von Nikolaus und Krampus beginnt mit vorchristlichen Ritualen, bei denen Gestalten wie der Krampus böse Geister vertrieben haben sollten. Durch die Christianisierung wurde der Krampus zum Begleiter des Heiligen Nikolaus, der die braven Kinder beschenkt und die unartigen mit dem Krampus bestraft. Die Tradition wird besonders in den Alpenländern wie Österreich, Bayern und Südtirol ausgeübt.
Ursprung des Krampus
Vorchristliche Wurzeln: Der Ursprung des Krampus liegt in vorchristlichen, heidnischen Ritualen, bei denen teuflische Gestalten (die „Krampen“ oder „Tuifl“) durch die Dörfer zogen, um böse Geister zu vertreiben.
Zweck: Die Schreckgestalt sollte mit ihrem Aussehen und Lärm die bösen Nebel- und Wintergeister verjagen. Diese Tradition ist mit dem Kampf zwischen Licht und Dunkelheit verbunden und lebt heute teilweise noch in der Figur der „Perchten“ weiter.
Die Verbindung zu Nikolaus
Christianisierung: Mit der Christianisierung wurde der Krampus mit dem Heiligen Nikolaus verbunden.
Der Brauch: Ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich die Tradition, dass Nikolaus und Krampus gemeinsam von Haus zu Haus ziehen, um die guten Kinder zu beschenken und die bösen zu tadeln oder zu bestrafen. Der Krampus repräsentiert das Böse und das Gute überwindet es letztendlich, da er dem Nikolaus gehorcht.
Symbolik: Diese Kombination symbolisiert, dass das Gute immer über das Böse siegt.
Der Heilige Nikolaus
Historische Figur: Der historische Nikolaus von Myra lebte im 3. und 4. Jahrhundert in Kleinasien.
Legenden: Es gibt zahlreiche Legenden über seine Wohltätigkeit und Wunder, die den Brauch des Schenkens begründen, wie zum Beispiel die Legende der drei armen Mädchen, denen er Goldstücke brachte.
Moderne Tradition: Der Brauch des Schenkens zu Nikolaus ist im Mittelalter entstanden und lebt heute durch den stellenweise verbreiteten Brauch, die Schuhe vor die Türe zu stellen, weiter.
Krampuslauf
Krampusnacht: Der Abend vor dem Nikolaustag, der 5. Dezember, ist als „Krampusnacht“ bekannt.
Moderne Brauchtumsveranstaltungen: Heute wird der Krampus oft in Form von aufwendig gestalteten Gruppen oder Umzügen (den sogenannten „Krampusläufen“) dargestellt, bei denen die Darsteller als gehörnte und gefellte Gestalten kostümiert sind und durch die Straßen ziehen.
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