selten+ehemalige Getränke

HomeFoodLibella: Geschichte einer Marke und ihrer Flasche

Gelb-grüne Erfolgsgeschichte aus Heidelberg

Libella: Geschichte einer Marke und ihrer Flasche

HelmutKücherer

10. Dezember 2021 – 12:00

Libella wurde 1951 von Rudolf Wild in der gerillten 0,25-l-Flasche mit Kronkorken auf den Markt gebracht.

Anfang der Dreißigerjahre gründete der 1904 in Wiesloch bei Heidelberg geborene Chemiker Rudolf Wild seine erste Firma für natürliche Grundstoffe für Fruchtsäfte in Heidelberg. Wenige Jahre später erfolgte der Umzug nach Eppelheim, wo sich noch heute das Stammwerk befindet.

Eines der heute noch bekannten Produkte war das Erfrischungsgetränk „Libella“, das 1951 auf den deutschen Markt kam und von Getränkeherstellern und Brauereien in Lizenz hergestellt und abgefüllt werden konnte.

Typisch zu Anfang der Geschichte der Marke war die braune, quer gerillte 0,25-l-Glasflasche mit dem direkt aufgedruckten gelb-grünen Libella-Markenschriftzug. 1953 begann der Verkauf in Österreich und in den Sechzigerjahren wurde das Getränk unter dem Handelsnamen „Libellor“ erstmals auch in Luxemburg vermarktet.

Zahlreiche Slogans, beispielsweise: „Meine große Liebe“ (1952), „Trink Libella – das köstliche Fruchtsaftgetränk“ (1955) und „Da spinnen alle Sinne“ (2003) unterstützten Erfolg und Abverkauf. Unter der Marke Libella waren und sind beim Hersteller Wild viele Sorten von Natur-Getränken wie Limonaden, Eistees und Cola-Mix im Angebot.

Den größeren Erfolg feierte Wild aber mit der Produkt- und Verpackungsidee eines natürlichen Fruchtsaftes im bedruckten Folienbeutel mit 200 ml Inhalt unter dem Namen „Capri-Sonne“. Wild lieferte hierzu die kompletten Abfüll- und Verpackungsmaschinen.

Rudolf Wild starb im Jahr 1995, die Marken Libella und Capri-Sun, wie Capri-Sonne seit 2017 national und international geschrieben wird, sind noch immer am Markt präsent.

♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡






Im Jahr 1960 gründete der Kölner Bluna-Getränkehersteller ein professionelles deutsches Radsportteam, das bis 1962 aktiv war.

Typisch für diese Zeit waren auch das markante Design der grünen Flaschen mit wellenförmigem Flaschenhals sowie Werbemittel der Marke

1980er Jahre wurde neben Bluna auch Bluna-Zit (Zitrone) in der klassischen 0,33-Liter-Flasche verkauft. Zwischen 1994 und 1998 wurden neben Bluna Orange (ursprüngliche Version) die Geschmacksrichtungen ZitroneLimette und Mandarine eingeführt. Die Varianten Limette und Mandarine sind mittlerweile nicht mehr erhältlich. Neben der PET-Flasche gibt es Bluna auch in der 0,2-Liter-Glasflasche für die Gastronomie.
Der Werbeslogan „Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?“ (gesprochen vom Schauspieler Utz Richter), der 1995 von der Agentur Jung von Matt entworfen wurde,[5] war sehr erfolgreich und ging fest in den deutschen Sprachgebrauch ein. Dies zeigt sich in einer Vielzahl von Erwähnungen in Internet-Foren und Blogs. Auch der werbliche Auftritt der Marke thematisiert durchweg absurde Situationen.
Der Markenname Bluna ist in Teilen Südwestdeutschlands als Gattungsbegriff für Orangenlimonade im Gebrauch.
Weitere Markenabwandlungen sind wie nebenstehend auf Flaschen verwendet und zum Teil auch als Marken eingetragen worden.

♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡




GeschichteBearbeiten

Das heutige Traubisoda wurde in den 1950er Jahren vom Winzer Lenz Moser erfunden. Dieser hatte die Idee, ein nicht-süßes, sondern herb-erfrischendes und alkoholfreies Getränk zu schaffen. Bereits ab 1930 stellte er Versuche an, alkoholfreien Traubensaft zu gewinnen. 1954 glückte dies schließlich und 1957 wurde Traubisoda als Markenname eingetragen.[1]

Seine Hochblüte erlebte das Getränk in den 1950er und 1960er Jahren, zu dieser Zeit wurde es auch in Deutschland in Lizenz produziert.[1] Ab Anfang der 1970er Jahre erlitt das mit dem Slogan „Statt Löcher in die Luft zu schauen, statt Schlösser in die Luft zu bauen, trink doch öfters Traubisoda, Traubisoda für dich und mich, Traubisoda – keeeellerkalt“ beworbene Getränk zunehmend Umsatzeinbußen.

Traubisoda in UngarnBearbeiten

1971 wurden die Lizenzrechte an den ungarischen Badacsonyi Állami Gazdaság (ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb) verkauft. Das Getränk wurde in Ungarn so erfolgreich, dass es phasenweise sogar beliebter war als Coca-Cola.

Die Markenrechte wurden nach der Wende von Salamon Berkowitz gekauft, und das Getränk wird heute von der Firma Traubi Rt. in Balatonvilágos hergestellt. Dazu werden reife Saszla-Weintrauben (frz. Chasselas: Gutedel) gepresst und der Saft wird mit stark magnesiumhaltigem Mineralwasser vermischt. Das ungarische Traubisoda wird in besonders geformte Flaschen gefüllt und ist koscher, was durch einen Stempel des Budapester Oberrabbiners auf jeder Flasche bestätigt wird.

Traubisoda in ÖsterreichBearbeiten

Anfang der 1990er Jahre importierte die österreichische Firma Intercros aus Neulengbach Traubisoda aus Ungarn nach Österreich; nunmehr in 0,5 Liter bzw. 1,5 Liter PET-Flaschen. Später übernahm den Import die Firma Warimpex mit Sitz in Wien. Für kurze Zeit gab es im Jahr 1996 zur Marktneueinführung von Traubisoda ein Obers-Joghurt-Dessert namens Traubi-Dessert im gelben Becher mit Alufolien-Deckel.

Im Jahr 2004 erwarb die österreichische Waldquelle Kobersdorf GmbH die Markenrechte und versorgt seitdem den österreichischen Markt. Traubisoda wird am Standort der Waldquelle im burgenländischen Kobersdorf produziert.

♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡



    K R A C H E R L


Ein Himbeerkracherl ist eine süße, pink-rote Himbeerlimonade mit Kohlensäure, die in Österreich als echtes Kult- und Nostalgiegetränk gilt.

Das Traditionsgetränk

Kindheitserinnerung: Das süße Getränk war früher (und ist bis heute) besonders nach Wanderungen auf Almen, in Gasthäusern oder Freibädern beliebt.

Typisches Merkmal: Oft wurde es aus der kleinen Glasflasche mit einem Strohhalm getrunken, was typischerweise zu roten Lippen und einer rötlichen Zunge führte.

Bekannte Marken: Es gibt verschiedene regionale Hersteller in Österreich, die das Kracherl traditionell abfüllen – darunter das Klosterneuburger Kracherl, Keli Himbeer Kracherl oder das Burgenländer Himbeer Kracherl.

Möchtest du wissen, wo du Himbeerkracherl in deiner Nähe kaufen kannst, oder suchst du nach einem Rezept für die selbstgemachte Variante?
Marchfelder Storchenbräu Limonade, in der trendigen Bügelverschlussflasche!
Ein echter Durstlöscher, neu im Sortiment der KANT_INE VierZehn.

Folgende Limonaden sind bei uns erhältlich:

🍊Orangino
🍋Lemonade
🧡Himbeer-Kracherl

Ein lokales Produkt aus einer kleinen feinen Privatbrauerei im Herzen des Marchfelds.🌸
Bei den Limonaden wurde sehr darauf geachtet dass der Zuckeranteil so niedrig als möglich gehalten wurde und wir garantieren dir, trotzdem ein fruchtiges Geschmackserlebnis!😋

♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡




  K R A C H E R L

Das Wiener Kracherl mit dem Riesenrad auf dem Etikett ist eine nostalgische Limonaden-Klassikermarke, die früher vor allem von der Firma Donner in Inzersdorf hergestellt wurde und als Inbegriff der Wiener Heurigen- und Kirtagskultur galt.

Hintergrund & Geschichte

Das Motiv: Die traditionellen Glasflaschen zierte früher oft das berühmte Wiener Riesenrad aus dem Prater alsprägnantes Markenzeichen.

Kultstatus: Das süße, stark kohlensäurehaltige Getränk (klassisch in Sorten wie Himbeere oder Zitrone) gab es früher vor allem bei besonderen Anlässen, im Wirtshaus oder beim Heurigen.



Heutige Situation: Die Originalflaschen der alten Hersteller sind heute begehrte Sammlerstücke. Mittlerweile gibt es jedoch Neuauflagen und Interpretationen der Tradition, wie etwa das von Del Fabro Kolarik neu aufgelegte Altwiener Kracherl in der Gastronomie.

♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡



    S I N A L C O

Sinalco – Wikipedia

https://share.google/TF0XHvOHw9K2094TR

Schmeckt nach
Vielfalt

Die Sinalco schmeckt

Hero

Unsere neue Kampagne ist da!

Mit der neuen Kampagne „Schmeckt nach …“ rückt Sinalco die kleinen, besonderen Augenblicke des Lebens in den Fokus. Im Mittelpunkt stehen echte Menschen, authentische Begegnungen und die Momente, die Gemeinschaft und Lebensfreude spürbar machen.
Entstanden ist ein Film, der die Werte der Marke auf natürliche Weise transportiert und zeigt, wofür Sinalco seit jeher steht: Zusammenhalt, Freude am Miteinander und Erinnerungen, die lange im Kopf leiben.
Ein besonderes Highlight: Auch bei dieser Produktion waren zahlreiche Mitarbeitende Teil des Projekts und standen selbst vor der Kamera.

Mehr zur Kampagne

Sinalco in luftiger Höhe!

Die Region Hochkönig im Salzburger Land gehört zu den schönsten Skigebieten Europas. Groß und klein erwartet hier ein Winterurlaub wie aus dem Bilderbuch.

Und inmitten der malerischen Kulisse: die Sinalco Bahn, die Sinalco Fans und solche, die es werden wollen, zu Gipfelstürmer:innen macht.

Unübersehbar pendelt die 8er Gondelbahn im strahlend gelben Sinalco Markendesign zwischen der Station Hintermoos und dem 1.600 Meter hohen Gabühel. Seit der Wintersaison 2010 sind hier sage und schreibe 80 Gondeln in Betrieb. Mit über 3.500 Metern Gesamtlänge und einer Höhendifferenz von 735 Metern ist die Sinalco Bahn die längste der stark frequentierten Skiregion im Salzburger Land.

Ein reichweitenstarker Coup der Sinalco Österreich, der die Gondelbahn zu einem werbeträchtigen Wahrzeichen unserer traditionsreichen Marke und gleichzeitig unentbehrlichen Bestandteil im Streckensystem der Region Hochkönig gemacht hat.

Veröffentlicht von RAYMONDi VAN RIDDER

AUTOR - FOTOGRAF - DESIGNER - ILLUSTRATOR 🇦🇹

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..